Wenn etwas meinen Kopf braucht, um zu existieren, soll’s halt selber klarkommen – sonst ist es für mich schlicht nicht real.
https://t.co/KnMTVXcN0y #asca
Quelle: Twitter
Meine Social‑Media‑Beiträge – offen und ohne Anmeldung
Wenn etwas meinen Kopf braucht, um zu existieren, soll’s halt selber klarkommen – sonst ist es für mich schlicht nicht real.
https://t.co/KnMTVXcN0y #asca
Quelle: Twitter
Ich blicke auf eine Woche zurück, in der ich meine Ruhe im „Auge des Sturms“ fand. Zwischen Notizen, gutem Essen, Büchern, und noch mehr Notizen, fand ich ein Leben wieder, das es lohnt, gelebt zu werden.
Wenn man dazu bereit ist, seine Lebensgeister selbst zu wecken.
Ebenfalls überarbeite ich meine Social-Media-Filter so, dass ich Leuten, die sich selbst nicht mehr im Griff haben, gar nicht erst folge, sodass meine Wortlistenfilter für echte Dinge reserviert bleiben.
Quelle: Mastodon
Gestern Nacht von FL Studio und vor allem von den UIs der Plugins und VSTs geträumt. Ich glaube, dass das ein Zeichen für Grafikdesign 2026 ist. Ist ja mein Traum 😉
https://t.co/AXT2gMrnma #asca
Quelle: Twitter
Zwischenstand in #huginn: nachdem wir uns auf ein Schema geeinigt haben, funktioniert unser Prototyp für den hoffentlich in naher Zukunft prosozialeren @medienfeed schonmal ganz brauchbar.
Wert in Abhängigkeit der URL für Authors im RSS-Output setzen sieht dann so aus:
#asca https://t.co/pt1I89H8HS
Quelle: Twitter
Jeder erinnert sich mit Begeisterung an blitzschnelles Photoshop auf brandneuer Hardware. Behaltet diese Version eurer Software. #asca
Quelle: Threads
Letzte Nacht ein Lied geträumt: wenn man wirklich akzeptiert, dass man etwas sein will, ist man am Anfang furchtbar unglaublich schlecht, viel schlechter als man denkt. Ich akzeptiere das jetzt: ich will zuerst furchtbar unglaublich schlecht sein.
#asca
Quelle: Twitter
Die heutige Schriftart laut meines Typodariums ist die „Copperscript“ von Nick Cooke.
Meister fallen im Internet bekanntlich vom Himmel: auf einen Schlag sind sie da, ohne Entwicklung, ohne Leben davor, mit oder ohne Pseudonym präsentieren sie alles schon fertig, was ja auch im Sinne von Medien und Content ist: alles ist fertig, schon gemacht, man muss es nur noch konsumieren. Milliarden von Followern bzw. Zuschauern ist da gar nicht mal mehr unrealistisch, oder?
Ich weiß nicht, ich hab’s versucht. Ich hab’ versucht, wie ich achtsam eine Persona für Social Media aufbaue. Ich hab’s aber auch mit Tratsch probiert.
Mitmachen. Teilhabe, nennt man das, glaub’ ich. Vielleicht auch nicht. Merkte dann, dass mir das egal ist. Verstellen geht nur so weit, wie die Inspiration zum Verstellen einen trägt.
Aber irgendwo, zwischen Büchern und viel zu vielen Seminaren, da fehlt mir der Punk. Da fehlt mir einfach der Zugang zu einer Welt, in der alles fertig, alles so spröde perfekt ist. Ich bin halt kein Meister. Ich würde mich nicht einmal als Gesellen bezeichnen. Oder studiert. Das Papier an der Wand links von mir ist tatsächlich eine Kopie des Originals, weil ich schon denke, dass das Original eine Leistung ist, eine Leistung von mir (und ganz ehrlich, auch eine Leistung meiner Dozenten), aber irgendwas kracht da in mir, da tobt etwas direkt unter meinem Kehlkopf, ein Sturm in der Brust, etwas, das sich selbst Chaos nennen will, ohne Chaos zu sein. Ich nenn’ es jetzt einfach mal Punk. Punk, ohne Präfix, nicht Businesspunk, auch nicht Grafikdesignpunk, und auf keinen Fall Gestalungspunk. Mir ist das alles zu aalglatt. Zu raffiniert. Da fehlt einfach die Spannung, ein Knistern, da fehlt mir das Krasse.
Jonathan Meese hat es ganz gut benannt, sich selbst als „Ameise der Kunst“ zu bezeichnen, mir hingegen schwebt da eher etwas anderes vor: ich bin der Mülldeponiehund des Designs. Irgendwiesowas. Und genau da möchte ich anfangen: meine eigenen Schwächen verhindern, dass ich als Meister vom Himmel fallen kann, nicht einmal scheinbar. Ich bin nicht mysteriös. Ich habe einfach akzeptiert, dass ich Grafikdesigner sein will und das – wie ich letzte Nacht in der Form eines Liedes, das es nicht in Wirklichkeit gibt, träumte – bedeutet, dass ich auch akzeptiere, dass ich scheißschlecht bin. Weil ich jetzt halt anfange.
Ich treff’ den Ton halt nicht. Ist ja auch wurscht. Bleistift kann ich auch nicht richtig halten, geschweigedenn spitzen. Dazu hab’ ich tatsächlich auch ein Buch, wie man Bleistifte spitzt, ehrlich wahr. Aber Grafikdesign? Ich kann nicht Grafikdesign. Deswegen habe ich beschlossen, dass ich Grafikdesigner sein will. Und scheiße zu sein ist halt ein Anfang. Wenn man das akzeptieren kann.
Ich hab’ heute morgen meine Serverzertifikate erneuert. Das ist so Corporate wie sonstwas.
Was wir tun, verändert uns. Was wir sehen, was wir hören, verändert uns (danke McLuhan) Das geschieht aber nicht hin zu einem vorentschiedenen Ziel oder Endergebnis. Zumindest glaube ich das nicht.
So, mit dem Server bin ich jetzt fertig. Ich lass’ das Ding jetzt einfach mal in Ruhe laufen. Never touch a running system, was soviel heißt wie mach was anderes. Und ich mach’ jetzt das, was mir Angst macht: wirklich richtig schlecht sein, so schlecht, dass es jeder sieht und weiß.
Quelle: Code & Canvas
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